der kulturchronist
http://20six.de/kulturchronist
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LESER, BITTE KOMMEN!
Nun denn - bei blogger.de gefiel es mir auch nicht so recht. Mein Abschiedseintrag bei 20six (ich bedauere es noch immer) ist dieser Wegweiser: Liebe Leserinnen und Leser, kommen Sie zu http://www.kulturchronist.twoday.net Dort ist es eigentlich ganz schön. Bis bald!
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ZWANGSPAUSE
Nach dem ersten Frust ("nie wieder bloggen!") bemühe ich mich um eine für alle Zukunft tragfeste Lösung unabhängig von allen Weblog-Providern. Außerdem möchte ich mich noch ein wenig weiterbilden, vor allem in Sachen "podcast". Ich kündige hiermit also eine offizielle Pause an, die wahrscheinlich bis Mitte Januar dauern wird. Sie finden dann hier und unter www.kulturchronist.de den Weg zum neuen Weblog.
Bis dahin wünsche ich allen meinen Leserinnen und Lesern schöne Feiertage und einen optimistischen Start ins neue Jahr. Vielen Dank für Ihr Interesse!
PS: Einen inoffiziellen Kommentar bekam ich übrigens schon - mein Blog sähe ja jetzt aus "wie in den Urzeiten des Internets". Na vielen Dank auch, 20six.
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Liebe Besucherinnen und Besucher meines Weblogs,
wie Sie unschwer sehen (oder bemerkten auf Grund der Unzugänglichkeit des Weblogs seit einigen Tagen), hat der Provider 20six im Handstreich beschlossen, seine gute Software durch eine weniger gute zu ersetzen. Im Rahmen dieses Systemwechsels wurden sämtliche Layouts zerstört. Da ich die myblog-Software aus früheren Zeiten kenne, nehme ich dies zum Anlass, bei 20six nicht mehr weiterzubloggen. Bitte schauen Sie in nächster Zeit dennoch gelegentlich vorbei, damit Sie sehen können, wohin ich mit meinen beiden Weblogs umgezogen bin. Ich stehe noch unter Schock, bin wütend und traurig. Bis bald.
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Liebe Besucherinnen und Besucher meines Weblogs,
wie Sie unschwer sehen (oder bemerkten auf Grund der Unzugänglichkeit des Weblogs seit einigen Tagen), hat der Provider 20six im Handstreich beschlossen, seine gute Software durch eine weniger gute zu ersetzen. Im Rahmen dieses Systemwechsels wurden sämtliche Layouts zerstört. Da ich die myblog-Software aus früheren Zeiten kenne, nehme ich dies zum Anlass, bei 20six nicht mehr weiterzubloggen. Bitte schauen Sie in nächster Zeit dennoch gelegentlich vorbei, damit Sie sehen können, wohin ich mit meinen beiden Weblogs umgezogen bin. Ich stehe noch unter Schock, bin wütend und traurig. Bis bald.
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von freund und frau betrogen
Chaussons „Le Roi Arthus“ - CD-Rezension für die Stuttgarter Zeitung Viel zu selten wird diese Opernversion der Artus-Sage auf deutschen Bühnen gespielt – vielleicht weil man ihren Schöpfer Ernest Chausson als französischen Wagner-Epigonen missversteht. „Le Roi Arthus“, 1895 entstanden und 1904, erst nach dem frühen Tod Chaussons, in Brüssel uraufgeführt, hat in literarischer Hinsicht Ähnlichkeit mit „Tristan“, und wer unbedingt will, kann aus der Musik ab und zu auch ein wenig „Parsifal“ heraushören. Aber Chausson trifft einen ganz eigenen Ton und markiert eher die beginnende Ablösung von Wagner, die Debussy mit dem „Pelléas“ einige Jahre später vollendete.
Wie dem auch sei: Die neue Aufnahme mit dem famosen BBC Symphony Orchestra ist rundum empfehlenswert. Leon Botstein trifft die Balance zwischen aufwühlender Dramatik und ausgedehnter Meditation genau, und die Solisten meistern ihre mörderischen Partien mühelos. Von besonderem Interesse ist Susan Bullock, Stuttgarts neue Elektra, die hier auch einige zartere Töne anschlägt. Simon O’Neill als Liebhaber Lancelot hält ihren hochdramatischen Attacken mit hell timbrierten Tenor Stand. Und Andrew Schroeder, der in der Titelrolle, von Freund und Frau betrogen, einen ins Universale sublimierten Liebestod sterben darf, ist mit seinem makellosen Legato eine Entdeckung für sich. Ernest Chausson: Le Roi Arthus. Telarc 80645 (3 CD).
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sarkastischer humor
Christian Zacharias und das Orchestre de chambre Lausanne - Rezension für die Stuttgarter Zeitung (Konzert am 28.11.2005) Es mag ja sein, dass die Sinfonien des Mozart-Zeitgenossen Josef Martin Kraus sich im Prinzip ähneln, aber so austauschbar, dass man im Programmheft eine andere c-Moll-Sinfonie als die tatsächlich aufgeführte beschreiben sollte, sind sie nun auch wieder nicht. Immerhin ermöglichten beim „Konzertanten Querschnitt“ im Beethoven-Saal das Orchestre de chambre de Lausanne und sein künstlerischer Leiter Christian Zacharias eine interessante Begegnung mit dem ebenfalls 1756 geborenen Komponisten. Denn Kraus pflegte einen eigenständigen, energischen Stil, dessen Qualitäten nicht nur vom großen Kollegen Joseph Haydn erkannt wurden.
Für ein Kraus-Jahr indessen reicht der Ruhm nicht – da ist eben doch Mozart vor, dessen 250. Todestag derzeit den Musikbetrieb bestimmt. Mit den Klavierkonzerten in B-Dur und D-Dur (KV 450 und 451) präsentierte Christian Zacharias zwei Stücke, die im Frühjahr 1784 innerhalb einer Woche entstanden. Der Pianist und Dirigent macht gerne solche enzyklopädischen Programme, seit er in Lausanne der Chef ist und mit dem 1942 gegründeten Kammerorchester einen flexiblen Klangkörper zur Verfügung hat.
Es macht Spaß, Zacharias zu beobachten, wenn sich seine Dirigierbewegungen ganz organisch aus dem Klavierspiel ergeben, wenn er in Augenkontakt mit dem Konzertmeister das leise Zusammenspiel von Soloklavier und Streichern intensiv gestaltet. Als Mozart-Interpret ist der 55-Jährige kein genialischer Provokateur, sondern verbindet romantische Ansätze mit im guten Sinne unbequemer Detailfreude: Über Mozarts Ecken und Kanten jedenfalls wurde nicht hinweggespielt.
Mit ähnlichem Gespür dirigierte Christian Zacharias auch die d-Moll-Sinfonie von Joseph Haydn (Hob. I:80). Deren musikalischer Humor tönte recht sarkastisch, und die tänzerischen Passagen chargierten so boshaft, dass einem schwindlig werden konnte.
http://www.regart.ch/ocl/
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